Tja, so kann man sich täuschen, vor einer Woche sah noch alles so aus, als würde der Frühling endlich die Oberhand gewinnen und dann doch wieder Schnee. Aber ich möchte mich gar nicht beschweren, ich kann der weißen Pracht nach wie vor etwas abgewinnen.
Besonders reizvoll, da man doch allerorts die Macht der Sonnenstrahlen sehen kann.
… von der bildenden Kunst hin zur Musik, das habe ich mit Thomas Acker, seines Zeichens Bogenbaumeister aus Erlangen, versucht.
An zwei Cellobögen aus Thomas’ Meisterwerkstatt habe ich versucht, sowohl die typische Draufsicht zur Beurteilung der Holzmaserung sowie der kunstvollen Verarbeitung der diversen Bogenelemente (Kopf, Frosch, Daumenlage etc.) mit edelsten Materialien, als auch eine etwas spannendere Ansicht, weg von der klassisch abbildenden Darstellung, umzusetzen.
Der Bogenbauer konnte mich mit seinem umfangreichen Wissen unterstützen und hat mich auf die entscheidenden Elemente eines Streichbogens hingewiesen. Der Meister seines Fachs postuliert selbst “Nur schön ist langweilig”. Will meinen, dass er den Bögen eine Seele geben möchte, immerhin würde aus einem Streichinstrument kein Ton erklingen, würde es dem Musiker an einem Bogen mangeln.
Doch möchte ich an dieser Stelle noch nicht zu viel über Thomas Acker und seine Werkstatt verraten, da ich mir vorstellen könnte noch ein paar weitere Einblicke in dieses höchst interessante Handwerk zu erlangen.
Ich wüsste nicht was ich lieber wäre, die junge Dame oder die Kamera.
Mal sehen was die Fortsetzung erzählt…
Und hier das “Making Of” von Gero Breloer, sehr sehenswert und vor allem wird einem hier schnell klar, welch ein Aufwand betrieben werden muss, um wirklich gute Filme mit einer DSLR ( und nicht nur einer solchen) produzieren zu können.