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Artikel aus März, 2010

Ölfarben oder Foto?

Ölfarben oder Foto?

Liebe Leserinnen und Leser, heute möchte ich ein Bild zur Diskussion stellen von dem ich selbst nicht so recht weiß, was ich davon halten soll.

Todsfeld

Zwei Fragen möchte ich stellen:

  1. Gemälde oder Foto?
  2. Gefällt’s oder nicht?

Es wäre schön, wenn ein paar von Ihnen die Zeit finden und hier ihre Meinung kund tun könnten.

Lightroom 3 Beta 2

Gute Nachrichten für alle Lightroom 3 Beta Nutzer.

Adobe hat für seine Bildverwaltungs- und RAW-Konverstersoftware eine Beta 2 nachgelegt.

Die auffälligsten Neuerungen sind:

  • Deutsche Spracheinstellung ist möglich
  • Camera Raw 5.7
  • bessere Performance; Lightroom reagiert deutlich schneller und direkter.
  • Tehtered-Shooting; mit Sicherheit ein willkommenes Feature für Studiofotografen.
  • Video-Unterstützung; Videos können in den Katalog mit aufgenommen werden.
  • Neuartige Rauschreduzierung; Das Luminanzrauschen kann nun deutlich er feiner angepasst werden.
  • Wasserzeichen können nun noch individueller angepasst werden (Position, Größe etc.)
  • Vollwertige Gradationskurve; die Gradationskurve kann nun zusätzlich mit selbst erstellten Kontrollpunkten angepasst werden.

Wie ich finde ein paar gelungene Neuerungen, v.a. die Leistungssteigerung, war doch die Beta 1 ne recht lahme Krücke ;)

Edit: Wie Daniel Sypke berichtet, verlängert sich die Beta 2 kostenlos bis 30.Juni 2010!

Neue Pfade…

Neue Pfade…

Ich bin gerade dabei neue Pfade in der “People”-Fotografie zu beschreiten.
Ein befreundetes Pärchen, bat mich ihren Filius in Szene zu setzen. Natürlich sind mir vorab tausend Gedanken durch den Kopf geschwirrt, wie sollte ich das umsetzen? Sinnlich, zart, zerbrechlich, beschützend, stolz, verliebt, warm, weich… all diese Schlagwörter rasten mir durch den Kopf.
On Location sollte es sein, das Wohnzimmer – o.k., mach was draus, dachte ich mir…

Stolz Beschützt Nachdenklich

Ssshhhh... Geknauscht

Filterlösung für das Nikkor 14-24 f/2,8

Diese Filterlösung für das Nikkor von der Firma Lee wird ab dem Sommer für ca. 300€ zu erwerben sein.

Neben der Bastellösung mit dem X-Pro Filter vom Mitbewerber Cokin ein erster vertrauenswürdiger Lösungsversuch.
Man kann nur hoffen, dass noch weitere Filterhersteller Lösungen präsentieren und sich dadurch das Preisniveau etwas nach unten bewegt.

Ansonsten bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass sich Filter in der Digitalen Fotografie kaum mehr rechnen, außer denen die eben nicht nachträglich nachgeahmt werden können. Darunter würden beispielsweise ND/ND-Verlaufsfilter und Polfilter zählen.

On the road again

On the road again

Am Nachmittag hat der Himmel dann doch noch aufgerissen und ich befriedigte meinen Drang an de frische Luft zu kommen. Ein bestimmtes fotografisches Ziel habe ich nicht verfolgt als ich, wie eigentlich immer bei solchen Gelegenheiten, die Kamera mit ins Auto legte.

Leider sollte ich kein wirkliches Glück mit dem Wetter, besser gesagt der Sonne haben, kaum hab ich den Wagen verlassen, war auch die Sonne weg. Naja, auch gut. Fast am Ende meiner Runde angekommen streifte mein Blick zur Straße die zum Parkplatz führt. In ich sah dort die Autos in der Ferne vorbeiziehen, in Untersicht.
Gepaart mit dem bedrohlichen Himmel ein für mich doch recht reizvolles Motiv. Also, Tele drauf und anvisieren… irgendwie muss ich mich wohl sehr auf diese Ameisenstraße eingelassen haben denn ich fand immer mehr Gefallen an den unterschiedlichen Konstellationen die dort vorbeizogen… Das wird ein Blogbeitrag ;)

on_the_road_again

Tweak it baby!

Tweak it baby!

oder – “Ist RAW-Bearbeitung Betrug oder Notwendigkeit?”

Wenn Sie, werter Leser nun aufseufzen, weil Sie sich fragen warum denn nun schon wieder jemand dieses Thema behandelt, kann ich das gut verstehen. Warum ich es trotzdem tue? Nun, zum Einen habe ich es hier noch nicht getan, zum Anderen aus gegebenen Anlass. ;)

Dynamikumfang sichtbar machen

Wie ich in diesem Artikel bereits erwähnt hatte, bringt gerade die Ultraweitwinkelfotografie die Kamera oftmals in Bedrängnis um die gesamte Hell-/Dunkel-Verteilung einer Szene richtig aufzunehmen. Diese Problem wird meist mit fehlendem Dynamikumfang beschrieben.
Und hier beginnen schon die ersten Unterschiede, zwischen JPEG-Fotografen und RAW-Fotografen. Während die D700 bei Verwendung der neutralen Tonwertkurve einen Dynamikumfang von ca. 7,8 Blenden bietet, kann man dem NEF (Nikons RAW-Datei) noch weitere 3,8 also insgesamt 11,6 Blenden entlocken.
Dies ist möglich, weil in der RAW-Datei viel mehr Informationen stecken, da die Dateien nicht komprimiert werden. Dies wird spätestens dann sichtbar wenn man versucht die Tonwertkurve eines JPEGs anzupassen. In einem gewissen Umfang ist das natürlich auch auch möglich, doch früher oder später wird man mit Tonwertabrissen zu kämpfen haben. Anders bei der Bearbeitung einer RAW-Datei, hier kommt man deutlich später in die Bredouille.

Um zur UWW-Fotografie zurückzukommen – wie in diesem Beispiel ist es oftmals der Fall, dass sich der Fotograf entscheiden muss welche Bildbereiche er korrekt belichten will. MLO_0827 MLO_0827-2Doch wie Sie sehen, würde man hier ungern den Himmel ausfressen lassen noch die untere Bildhälfte unterbelichten. Also habe ich auf den Himmel belichtet, mit dem Wissen die Schatten/Tiefen korrigieren zu können.
Die Informationen sind vorhanden, müssen eben nur “herausgearbeitet” werden. Oder anders gesagt dürfen nicht verschenkt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre sicher gewesen einen Grauverlauffilter zu verwenden, ich finde aber das “getweakte” Ergebnis genauso zufriedenstellend.

Abschließend möchte ich sagen, dass die Bearbeitung einer RAW-Datei heutzutage zum ganz normalen Fotografie-Workflow zählt.

Wie sehen Sie das? Haben Sie eine ganz andere Philosophie, dann schreiben Sie doch einen Kommentar.