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Schlagwort: "Blitz"

Octabox mal anders

Octabox mal anders

Diesen Beitrag widme ich der Blogparade von Oliver Schaef auf fotolism.us. Dort geht es um das Thema “Richtig Blitzen”.
Das Foto selbst, mit dem ich teilnehmen möchte,  ist bei einem meiner letzten Shootings entstanden, dazu aber gleich mehr.

Mein neuester Lichtformer ist die Rotalux Deep Octa von Elinchrom (auch “Deep Throat” genannt). Die achteckige Softbox hat einen Durchmesser von 100cm und eine Tiefe von 65 cm. Damit ist die “Deep Throat” nahezu doppelt so tief wie ihr Standardpendant. Der Vorteil der tieferen Variante ist eine gewisse Fokussierung des Lichts und somit hat diese Octabox einen ganz eigenen Charakter. Durch die großzügige Reflektoroberfläche ist trotzdem weiches Licht möglich.

Die Octabox als Beautydish

Ein Innen- und ein Aussendiffusor produzieren, wenn gewünscht, hervorragend weiches Licht, es besteht aber auch die Möglichkeit die Softbox mit einem Deflektor zu bestücken und somit eine irre große Beautydish zu bekommen. Die Deep Octa kommt sehr häufig zum Einsatz, ein wirklich lohnendes Teil, wenn auch in der Anschaffung erst mal ne bittere Pille.

Und genau damit habe ich beim folgenden Foto gearbeitet (Klick macht groß).

Mel

Nikon D700 mit Nikkor 70-200/2,8
ISO200, 1/250 sec., f/16
Deep Octa rechts der Kamera aus 45° von oben

Als Umgebungslicht war grelles Sonnenlicht vorherrschend, deshalb musste ich stark abblenden um das Blitzlicht gezielt einsetzen zu können. Als mobiler Blitz diente mir der Ranger Quadra, der ohne Probleme dem Sonnenlicht paroli bieten konnte. Direkt gegen die Sonne wäre er mit Sicherheit zu schwachbrüstig gewesen.

Richtig geblitzt?

Hätte ich hier keinen Blitz eingesetzt hätte ich mit den harten Schatten des Sonnenlichts zu kämpfen gehabt.
Somit kann ich, denke ich, mit Fug und Recht behaupten hier “richitg” geblitzt zu haben, oder was meint Ihr?

Spiel mit dem Licht

Spiel mit dem Licht

Das letzte Paarshooting ließ mich etwas tiefer in die “Lichtkiste” greifen. Bei einem Stelldichein von Sonne, Reflektor in Co. konnte ich ganz unterschiedliche Lichtstimmungen und Ausleuchtungen erreichen.

Ein befreundetes Parr hat mich um ein Shooting gebeten. Ich hatte den Termin nicht umsonst für den Abend vereinbart, da ich auf eine tiefstehende Sonne und damit  kreatives Licht hoffte.

Gleich zu Beginn hatte ich mich des Ranger Quadras bemüht. Das Pärchen nahm unter einem Laubbaum platz, ich nahm eine tiefe Aufnahmeposition ein und versuchte den Himmel zwar Blau aber nicht allzu dunkel zu gestalten.

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Alle Fotos: D700 mit 24-70/2,8, ISO200, 1/200s, f/13, Deep Octa ohne Diffusor mit Deflektor aus 45° rechts schräg von oben.

Um das Sonnenlicht auszunutzen schlenderten die Beiden über ein abgemähtes Getreidefeld in Richtung Licht, lange Brennweiten und eine offene Blende bescherten mir ein gutes Freistellungpotential bei diesen Aufnahmen.

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Beide Fotos: D700 mit 70-200/2,8, ISO200, 1/3200, f/2,8

Anschließend versuchten wir das Sonnenlicht etwas zu lenken. Mit einem silbernen 150cm Reflektor hellte ich die Schattenpartie in den Gesichtern auf, das Sonnenlicht agierte mehr oder weniger als ein “Rimlight” an der Seite. Ich habe bewusst auf einen Goödrefeltor verzichtet, da das tiefstehende Sonnenlicht eh schon sehr warm war.

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Beide Fotos: D700 mit 70-200/2,8, ISO200, f/3,2

Eine weitere Variation ist der Einsatz eines Diffusors,

Um Leben und Tod

Um Leben und Tod

Schnell, schnell… Pulslosigkeit!

Der Notfallwagen… Beeilung! Hast Du den Sauerstoff angeschlossen? Demand-Ventil drauf, OK. Drücken… Du musst drücken… tiefer, schneller.

Eben ging es dem Mann noch gut, dann hat er die Augen verdreht, die Schwester hatte sofort die Atmung und den Puls kontrolliert, nichts… keine Atmung kein Puls… nichts.

Notfall! Wir brauchen einen Arzt!

Der Arzt übernimmt die Beatmung des Mannes während die Schwester in regelmäßigen Abständen auf die Brust des Patienten drückt. Tief und schnell. Es strengt sie sichtlich an…

Kammerflimmern! Wir haben Kammerflimmern! Bitte den Defi laden!

Mit einem hochfrequenten Fiepen lädt der Defibrilator auf um die gesammelte Energie bei Knopfdruck blitzschnell zu entladen. Das Herz wird stehen bleiben um erneut im richtigen Takt zu schlagen.

Zurücktreten! Alle weg vom Bett!

Mit einem Mal entlädt sich die Ladung des Defis, der Patient zuckt kurz gleich danach wird sein Brustkorb wieder eingedrückt. Der junge Arzt steckt einen Schlauch in den Schlund, läßt sich das Stethoskop reichen und befindet mit einem Nicken, dass alles in Ordnung sei. Fortan wird der Patient über einen Tubus beatmet, die Atemwege sind gesichert.

Adrenalin!

Über die Infusionsnadel werden diverse Medikamente verabreicht, immer wieder durchzucken Elektroschocks den Patienten. Die Mienen der Beteiligten sind finster, hilflos schauen sie auf den mittlerweile unbewegten Strich auf dem Monitor. Asystolie. Sie hatten alles versucht, vergeblich…

Stop! Aus! Vielen Dank!

Die Teilnehmer des Mega-Code-Trainings wenden sich ihrem Trainer zu und hören sich die Manöverkritik an.

Hochzeitsfotos im Portfolio

Hochzeitsfotos im Portfolio

Im September vergangenen Jahres durfte ich die Hochzeit von Tanja und Harald fotografisch begleiten.

Sonnenschein und Dämmerlicht

Eine interessante Herausforderung mit den unterschiedlichen Beleuchtungen klar zu kommen. So hatten wir vor der Kirche strahlenden Sonnenschein, in der Kirche recht schummeriges Licht und beim Kutschenstopp wollte ich mit weichem Blitzlicht arbeiten um die harten Schatten der Nachmittagssonne aufzuhellen…

Ich möchte mich bei Tanja und Harald recht herzlich dafür bedanken, dass ich die Fotos hier zeigen darf. War ein toller Tag mit Euch beiden!

Untitled-1 Die Fotos finden Sie unter Menschen > Hochzeit

Fotoausstellung “Outer Space”

Fotoausstellung “Outer Space”

Liebe Leserinnen und Leser,

ich darf Sie ganz herzlich zu meiner Fotoausstellung “Outer Space” in der HNO-Klinik in Erlangen einladen.

Löwenzahn Noch bis zum 31.03.10 zeige ich dort oft übersehene doch zugleich bezaubernde Naturschönheiten so, als würden sie wie Sterne frei im Weltraum schweben.

„Outer Space“ beschreibt die scheinbare Schwerelosigkeit eines mit Herbsttau benetzten Blattes ebenso, wie eine ihren Samen verstreuende Pusteblume. Die Bilder sind allesamt in „freier Wildbahn“ und ganz spezieller Blitztechnik entstanden.

Ich darf Sie an dieser Stelle auch auf die, ebenfalls im Erdgeschoß der HNO-Klinik befindliche,  Ausstellung “Strukturen” meines Fotofreundes Heribert Eichler aufmerksam machen.

Scheuen Sie sich nicht vor der Institution Krankenhaus und besuchen Sie gleich zwei Ausstellungen.

Sollten Sie nach dem Besuch einen Kommentar abgeben wollen, würde ich mich sehr freuen hier von Ihnen zu lesen!

 

HNO-Klinik
Waldstraße 1
91054 Erlangen

täglich von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei

Leistungsabfall bei Kurzzeitsynchronisation

Ein häufiges Dilemma beim Einsatz eines Blitzes ist oftmals die zu lange Blitzsynchronzeit. Die Zeit also in der der (Schlitz-)Verschluss lange genug geöffnet ist um vom Blitzlicht komplett ausgeleuchtet zu werden. Die Blitzsynchronzeit ist von Kameramodell zu Kameramodell verschieden, liegt aber in etwa zwischen 1/160 und 1/250 Sekunden. Bei schnelleren Zeiten wird man den Verschlussvorhang mit abgebildet sehen.

Blitzen auch bei kurzer Verschlusszeit

Für mehr Gestaltungsfreiraum beim Blitzeinsatz bieten die unterschiedlichen Kamerahersteller deshalb Kurzzeitsynchronisationen für schnellere Verschlusszeiten an. Nikon nennt diese beispielsweise FP-Kurzzeitsynchronisation, Canon HSS usw.
Hierbei feuert der Blitz mehrere Salven hintereinander ab (für das menschliche Auge trotzdem nur als ein Blitz wahrnehmbar) um sicher zu stellen, dass der Sensor komplett ausgeleuchtet ist.
Doch leider tritt dabei ein anderes Problem auf.

Signifikanter Leistungseinbruch

Wie ich schon in diesem Artikel erwähnt hatte sinkt die Blitzleistung bei Verwendung der Kurzzeitsynchronisation. Um diesen Leistungseinbruch etwas zu objektivieren, habe ich folgenden Versuch gestartet: