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Schlagwort: "Brennweite"

Spiel mit dem Licht

Spiel mit dem Licht

Das letzte Paarshooting ließ mich etwas tiefer in die “Lichtkiste” greifen. Bei einem Stelldichein von Sonne, Reflektor in Co. konnte ich ganz unterschiedliche Lichtstimmungen und Ausleuchtungen erreichen.

Ein befreundetes Parr hat mich um ein Shooting gebeten. Ich hatte den Termin nicht umsonst für den Abend vereinbart, da ich auf eine tiefstehende Sonne und damit  kreatives Licht hoffte.

Gleich zu Beginn hatte ich mich des Ranger Quadras bemüht. Das Pärchen nahm unter einem Laubbaum platz, ich nahm eine tiefe Aufnahmeposition ein und versuchte den Himmel zwar Blau aber nicht allzu dunkel zu gestalten.

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Alle Fotos: D700 mit 24-70/2,8, ISO200, 1/200s, f/13, Deep Octa ohne Diffusor mit Deflektor aus 45° rechts schräg von oben.

Um das Sonnenlicht auszunutzen schlenderten die Beiden über ein abgemähtes Getreidefeld in Richtung Licht, lange Brennweiten und eine offene Blende bescherten mir ein gutes Freistellungpotential bei diesen Aufnahmen.

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Beide Fotos: D700 mit 70-200/2,8, ISO200, 1/3200, f/2,8

Anschließend versuchten wir das Sonnenlicht etwas zu lenken. Mit einem silbernen 150cm Reflektor hellte ich die Schattenpartie in den Gesichtern auf, das Sonnenlicht agierte mehr oder weniger als ein “Rimlight” an der Seite. Ich habe bewusst auf einen Goödrefeltor verzichtet, da das tiefstehende Sonnenlicht eh schon sehr warm war.

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Beide Fotos: D700 mit 70-200/2,8, ISO200, f/3,2

Eine weitere Variation ist der Einsatz eines Diffusors,

Ultraweitwinkel für Nikon FX

Ultraweitwinkel für Nikon FX

Ach ja, wie sehr man sich doch täuschen kann!

Vor knapp zwei Jahren dachte ich noch, ich wär am Ziel meiner fotografischen Ausrüstungsreise angekommen, doch es musste anders kommen.

Bislang gut zurecht gekommen

Mittlerweile bin ich ich auf das Nikon Kleinbildformat FX umgestiegen und musste meine Objektive zum Teil anpassen. Das Tele-Zoom verrichtet weiterhin treu seine Dienste beim Standard-Zoom musste ich bereits letztes Jahr nachrüsten.
Leider war auch mein bisheriges Ultraweitwinkelobjektiv, ein 10-20mm nur für den kleineren APS-C Bildkreis gerechnet. Da für meine Arbeiten der Brennweitenbereich unterhalb von 24mm nicht ganz so interessant war, hatte ich bislang auch darauf verzichtet hier nachzulegen. Dank der Möglichkeit, an der Kamera auch das DX-Format (APS-C) mit geringerer Auflösung nutzen zu können waren mir auch bislang “behelfsmäßige” Ultraweitwinkelaufnahmen möglich. Doch irgendwie war ich diese Notlösung leid und scheinbar hatte Nikon Mitleid mit mir…

Keine Kompromisse mehr

Mit dem Escheinen des Nikon 16-35 f/4 dachte ich eine günstige(re) Möglichkeit gefunden zu haben den Bereich unterhalb 24mm abdecken zu können. Bislang hatte Nikon nur das teurere 14-24 f/2,8 anzubieten.
Doch nach den ersten Test und Beispielbildern im Internet und spätestens nach dem fundierten Test auf Photozone wusste ich, dass es wohl doch nur ein Kompromiss werden würde. Vor allem die geringe Preisdifferenz zum 14-24 ließ mir die Entscheidung leichter fallen und so wurde das gute Teil bestellt.
Ein weiterer wichtiger Punkt der mich zum teureren Objektiv bewogen hat, war die Brennweite. Wer im Ultraweitwinkelbereich fotografiert, weiß wie viel dort der eine oder andere Millimeter ausmachen kann. Am DX-Sensor hatte ich mit dem 10-20mm Objektiv bereits “echte” 15mm oder 102,4° – 63,8°, das 16-35 hätte mir “nur” einen Winkel von 107° – 63°. Da ich aber keine Kompromisse eingehen wollte, habe ich mich für die 114° – 84° des 14-24 entschieden.

Kein VR, Keine Filter, dafür scharf bis in die Ecken

D700 mit Nikkor 14-24 f/2.8 Anders als das Nikkor 16-35 verträgt  das Nikkor 14-24 keine Filter, da die stark gewölbte Frontlinse einfach im Weg ist. Doch für meine Belange werde ich diese Möglich kaum vermissen. Einzig der Polfilter ist schwer per EBV zu imitieren, jedoch ist bei diesen Brennweiten der Einsatz eines Solchen eh fraglich, da die Wirkung nicht das gesamte Bildfeld abdecken würde.
Auch fehlt dem 14-24 anders als dem 16-35 ein Bildstabilisator, der aber in meinen Augen in diesem Brennweitenbereich sowieso nicht sonderlich viel Vorsprung bei den Verschlusszeiten bringen dürfte.
Unglaublich dagegen die Schärfeleistung des Objektivs! Selbst bei 14mm und Blende 2,8 ist die Schärfe beeindruckend, erst recht wenn ein bis zwei Blenden abgeblendet wurde. Bei ca. f/5,6 hat das Nikkor seinen “Sweetspot”.

War’s das jetzt?

Ist die Mission diesmal beendet? Kommt da noch was?

Bestimmt! ;)

Baumkronen Baumkronen

Mission beendet

Mission beendet

Rückblick

Das sind vorerst die Gedanken die ich mir für das Standard-Zoom gemacht habe… es gibt da noch den Telebereich.

So endete ich am Schluss meines Artikels zu den Überlegungen in lichtstarke Objektive zu investieren. Und tatsächlich hat mich das Nikkor AF-S 17-55 f/2,8 so sehr überzeugt, dass es mir keine Ruhe ließ und ich mich eingehender mit der logischen Fortsetzung des Brennweitenbereichs, dem Nikkor AF-S VR 70-200 f/2,8, beschäftigte. Ebenso hat mich das Erlebnis, mit dem AF-S 80-200 f/2,8 eines guten Freundes während einer Veranstaltung im Hörsaal unserer Universität fotografieren zu können, sehr beeindruckt.

Schichtwechsel…

…beim Standard-Zoom!

Wie ich bereits in den vorangegangenen Beiträgen erwähnte, habe ich mir schon seit geraumer Zeit ein paar Gedanken über die Verwendung meiner Standard-Linse gemacht. Nicht geliebt aber auch nicht wirklich verhasst hatte das Nikkor 18-70 ein tristes Dasein in der Fototasche.

Trotzdem habe ich gerade in den letzten Tagen wieder vermehrt auf das 18-70er zurückgegriffen. Es sollte sich nochmal Beweisen…

Lust und Frust (Teil 2)

Reicht der Brennweitenbereich?

Ich habe die tatsächlich benutzten Brennweiten des 18-70ers mit Exposure Plot ausgewertet:

Demnach wurde die Brennweite

  • 18mm in 38%

  • 19-24mm in 5%

  • 25-27mm in 7%

  • 28-35mm in 10%

  • 36-55mm in 20%

  • 56-70mm in 20%

aller Fälle verwendet.

Korrekterweise besitze ich bereits ein Ultraweitwinkel Objektiv (Sigma 10-20mm f/4-f/5,6 DC) das meine Neigung in den Weitwinkelbereich gut befriedigt.

Lust und Frust (Teil 1)

Nach eineinhalb Jahren DSLR-Erfahrung

bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich Entscheidungen treffen muss.
Leider hab ich wohl den ein oder anderen Anfängerfehler bezüglich des Objektivkaufs gemacht. Zwar bin ich heute an dem befriedigenden Punkt angekommen, an dem ich behaupten kann, alle (mir) wichtigen Brennweiten abdecken zu können. Dennoch bin ich nicht zu 100% zufrieden.