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Schlagwort: "Kritik"

Um Leben und Tod

Um Leben und Tod

Schnell, schnell… Pulslosigkeit!

Der Notfallwagen… Beeilung! Hast Du den Sauerstoff angeschlossen? Demand-Ventil drauf, OK. Drücken… Du musst drücken… tiefer, schneller.

Eben ging es dem Mann noch gut, dann hat er die Augen verdreht, die Schwester hatte sofort die Atmung und den Puls kontrolliert, nichts… keine Atmung kein Puls… nichts.

Notfall! Wir brauchen einen Arzt!

Der Arzt übernimmt die Beatmung des Mannes während die Schwester in regelmäßigen Abständen auf die Brust des Patienten drückt. Tief und schnell. Es strengt sie sichtlich an…

Kammerflimmern! Wir haben Kammerflimmern! Bitte den Defi laden!

Mit einem hochfrequenten Fiepen lädt der Defibrilator auf um die gesammelte Energie bei Knopfdruck blitzschnell zu entladen. Das Herz wird stehen bleiben um erneut im richtigen Takt zu schlagen.

Zurücktreten! Alle weg vom Bett!

Mit einem Mal entlädt sich die Ladung des Defis, der Patient zuckt kurz gleich danach wird sein Brustkorb wieder eingedrückt. Der junge Arzt steckt einen Schlauch in den Schlund, läßt sich das Stethoskop reichen und befindet mit einem Nicken, dass alles in Ordnung sei. Fortan wird der Patient über einen Tubus beatmet, die Atemwege sind gesichert.

Adrenalin!

Über die Infusionsnadel werden diverse Medikamente verabreicht, immer wieder durchzucken Elektroschocks den Patienten. Die Mienen der Beteiligten sind finster, hilflos schauen sie auf den mittlerweile unbewegten Strich auf dem Monitor. Asystolie. Sie hatten alles versucht, vergeblich…

Stop! Aus! Vielen Dank!

Die Teilnehmer des Mega-Code-Trainings wenden sich ihrem Trainer zu und hören sich die Manöverkritik an.

Fotoprojekte kritisch betrachtet

Meine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema “Fotoprojekte im Internet”

Mit Freude habe ich anfänglich am Projekt “Farbe bekennen” teilgenommen, schnell habe ich bemerkt, daß es doch recht anstrengend ist, jeden Tag ein passendes Foto einzustellen. Entweder findet man die Zeit und kann jeden Tag ein Foto zum Thema erstellen, oder man muss seinen Fundus bemühen.
In beiden Fällen ist man beschäftigt.

Freude verflogen

Nun, warum hat meine Freude nur anfänglich angehalten?

Genau, bei über 180 Teilnehemern spitzt man natürlich auch mal auf anderen Seiten vorbei um zu sehen welche fotografischen Perlen dort zum besten gegeben werden.
Um ehrlich zu sein, war ich doch enttäuscht – Bilder die die Welt nicht braucht.

Natürlich habe ich bemerkt, dass die Themen der (überwiegend) Internet-Tagebücher selten dem Thema Fotografie gewidmet waren.
Um so mehr drängt sich mir die Frage auf, warum Blogger mit dem Thema “Selbstgestricktes” oder “Photographic Orgasm” (welcher mit etlichen Handybildchen belegt wird) überhaupt an so einem Projekt teilnehmen?