Subscribe via RSS Feed

Schlagwort: "SB-800"

Leistungsabfall bei Kurzzeitsynchronisation

Ein häufiges Dilemma beim Einsatz eines Blitzes ist oftmals die zu lange Blitzsynchronzeit. Die Zeit also in der der (Schlitz-)Verschluss lange genug geöffnet ist um vom Blitzlicht komplett ausgeleuchtet zu werden. Die Blitzsynchronzeit ist von Kameramodell zu Kameramodell verschieden, liegt aber in etwa zwischen 1/160 und 1/250 Sekunden. Bei schnelleren Zeiten wird man den Verschlussvorhang mit abgebildet sehen.

Blitzen auch bei kurzer Verschlusszeit

Für mehr Gestaltungsfreiraum beim Blitzeinsatz bieten die unterschiedlichen Kamerahersteller deshalb Kurzzeitsynchronisationen für schnellere Verschlusszeiten an. Nikon nennt diese beispielsweise FP-Kurzzeitsynchronisation, Canon HSS usw.
Hierbei feuert der Blitz mehrere Salven hintereinander ab (für das menschliche Auge trotzdem nur als ein Blitz wahrnehmbar) um sicher zu stellen, dass der Sensor komplett ausgeleuchtet ist.
Doch leider tritt dabei ein anderes Problem auf.

Signifikanter Leistungseinbruch

Wie ich schon in diesem Artikel erwähnt hatte sinkt die Blitzleistung bei Verwendung der Kurzzeitsynchronisation. Um diesen Leistungseinbruch etwas zu objektivieren, habe ich folgenden Versuch gestartet:

Völlig losgelöst… – Entfesselt blitzen

Völlig losgelöst… – Entfesselt blitzen

Dank meiner geduldigen Freunde Roman und Charlie von den Fotobrauern, konnte ich nun endlich etwas ausfühlicher outdoors mit Nikons kabelloser Blitztechnik Creative Lighting System (CLS) experimentieren.

Nikon Creative Lighting System (CLS)

Lassen Sie mich kurz ein paar Worte über Nikons CLS verlieren:
Oftmals kämpfen Fotografen mit all zu hartem und frontalem Licht, die Bilder sehen “tot geblitzt” aus und wirken wenig ansprechend.